Ödeme – 5 Tipps bei Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft

Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft erleben viele werdende Mamas. Kommen keine weiteren Symptome hinzu, wie beispielsweise ein erhöhter Blutdruck oder Eiweiß-Ausscheidungen im Urin, sind sie in den meisten Fällen harmlos. Da Ödeme in der Schwangerschaft jedoch sehr unangenehm sein können, erhältst Du in diesem Artikel 5 Tipps zur Vermeidung und Linderung der lästigen Wassereinlagerungen.

Ursachen für Ödeme in der Schwangerschaft

Ödeme in der SchwangerschaftWerdende Mamas, deren errechneter Entbindungstermin im Spätsommer oder im Frühjahr liegt, leiden häufiger an Ödemen in der Schwangerschaft. Ödeme sind vermehrte Wassereinlagerungen im Gewebe, von denen in der Schwangerschaft sind alle Frauen mehr oder weniger von Ödemen betroffen sind.

Die Ursache der vermehrten Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft liegt einerseits im erhöhten Blutvolumen der Schwangeren und andererseits in den geweiteten Blutgefäßen. Da diese durchlässiger sind, kann vermehrt Flüssigkeit aus den Blutgefäßen ins umliegende Gewebe austreten.

Neueste Untersuchungen bringen außerdem das Schwangerschaftshormon Progesteron mit diesem Phänomen in Verbindung. In wie weit das Hormon tatsächlich für die Ödeme verantwortlich ist, ist jedoch noch nicht endgültig verstanden.

Symptome bei Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft

Hauptsächlich machen sich Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft durch geschwollene Fußgelenke und Waden bemerkbar. Neben den Beinen können aber auch die Hände und Unterarme betroffen sein. Manche Frauen klagen darüber, ihre Finger durch die Ödeme nicht mehr ausreichend bewegen zu können.

Im Gesicht hingegen sehen zu Ödemen neigende Schwangere meist sehr gesund aus. Durch die Wassereinlagerungen erhalten sie ein glatteres, rosigeres Hautbild.

Kommen zu den Wassereinlagerungen noch weitere Symptome hinzu, wie beispielsweise Bluthochdruck oder Eiweißausscheidungen im Urin, solltest Du unbedingt Deinen Frauenarzt aufsuchen. In diesem seltenen Fall kann es sich um eine beginnende Präeklampsie handeln, die sofort ärztlich behandelt werden muss.

5 Tipps bei Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft

Tipp 1

Lege Deine Beine so oft wie möglich hoch. Auch im Büro kannst Du Deine Beine auf einen zweiten Stuhl oder eine andere Erhöhung legen, während Du arbeitest. Dies fördert den Blutrückfluss zum Herzen und mildert somit Ödeme in den Beinen.

Tipp 2

Die alte Weisheit, salzarm zu essen, um Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft vorzubeugen, ist mittlerweile widerlegt. Stattdessen salze Deine Speisen bewusst und wie gewohnt.

Tipp 3

Bewege Dich regelmäßig. Ein ausgedehnter Spaziergang an der frischen Luft, Radfahren oder Schwimmen können Dir helfen,  Ödemen vorzubeugen oder bestehende Ödeme zu lindern.

Tipp 4

Wechselduschen und Wechselbäder helfen nicht nur, den Kreislauf in der Schwangerschaft bei Laune zu halten, sondern sind auch bei Wassereinlagerungen hilfreich. Gönnst Du Dir nebenbei noch eine wohltuende Bürstenmassage, so regst Du die Durchblutung Deines Körpers zusätzlich an. Damit hilfst Du, den Flüssigkeitsrücktransport zum Herzen zu fördern.

Tipp 5

Homöopathisch helfen Dir die folgenden Mittel bei Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft:

Apis mellifica D12 – Bei aufgedunsenen Händen und Beinen mit starken Spannungsgefühlen der Haut. Du lässt am ersten und zweiten Tag 4 bis 5 mal, ab dem dritten Tag 2 mal täglich 5 Globuli unter der Zunge zergehen.

 

 

Solidago virgaurea D3 – Wenn Du bereits vor der Schwangerschaft zur Ödembildung geneigt hast. Du lässt 3 mal täglich 5 Globuli unter der Zunge zergehen.

 

Welche Maßnahmen haben Dir besonders gegen die Wassereinlagerungen geholfen?

Teile Deine Erfahrungen einfach in den Kommentaren unter diesem Artikel.

 

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